OKR-Management in Clarity

OKR in Clarity: Mit agiler Strategie zum Erfolg

10 min Lesedauer

Immer häufiger im Einsatz, aber nur selten richtig angewandt: OKR ist in aller Munde. Man könnte meinen, es entfalte sich ein weiterer Business-Hype. Aber: Die OKR-Methode ist kein aufregender neuer Trend, der morgen schon wieder vorbei ist, sondern ein erprobtes, äußerst erfolgreiches Management-Framework.

Bereits in den 70er Jahren brachte Andy Grove, der „Vater der OKR-Methode“, das Unternehmen Intel auf die Erfolgsspur. Über John Doerr kam die Methode dann zu Google – dem heutigen OKR-Vorzeigeunternehmen. Von Weltkonzernen wie Intel, Google, LinkedIn, Zalando und Daimler über eine Vielzahl an mittelständischen Unternehmen bis zu Start-ups und Kleinunternehmen – OKRs funktionieren. Also lassen Sie uns darüber reden:

Was ist OKR?

Definition: OKR ist eine agile Methode für die Strategieumsetzung.

Das Akronym „OKR“ steht für Objectives und Key Results – womit auch die beiden zentralen Hebel der Methode benannt sind: Ein motivierendes Ziel und messbare Ergebnisse.

Die Objectives beschreiben das Zielbild, welches am Ende kurzfristig erreicht werden soll. Dieser angestrebte Zielzustand bietet dem Team Orientierung und Inspiration. Die Key Results legen fest, welche messbaren Veränderungen bewirkt werden müssen, um den Zielzustand mit all seinen Facetten zu erreichen. Es geht also darum, ein qualitatives Ziel (Objective) durch quantitative Ergebnisse (Key Results) messbar zu machen.

Kurz gesagt – OKR beantwortet die Fragen:

  • Was wollen wir bewirken?
  • Wie messen wir, ob wir die Wirkung erzeugen konnten?
John Doerr, Autor des Buches "Measure What Matters"
Agile OKR is a management methodology that helps to ensure that the company focuses efforts on the same important issues throughout the organization.

John Doerr

Autor des Buches "Measure What Matters"

Beispiel: OKR für Q1 2024

Ein OKR-Set besteht aus einem Zielbild (Objective) und 2-5 messbaren Zielwerten (Key Results). In der Regel wird das OKR für ein Quartal formuliert und orientiert sich an den langfristigen Strategiezielen. Ein OKR-Set könnte dann zum Beispiel so aussehen:

Objective

Unsere Kund*innen nehmen uns als professionellen Partner für OKR-Management wahr.

Key Results
  • 3.000 Aufrufe unseres OKR-Blogbeitrags
  • 10 qualifizierte Leads über unsere Webseite generiert
  • 5 Bestandskunden haben einen Termin für einen OKR-Workshop vereinbart. 
  • 2 OKR-Einführungsprojekte mit Kunden gestartet
  • 40% unserer Bestandskunden haben sich für unser OKR-Webinar angemeldet. 

Ihr Mehrwert durch OKR

Viele werden das Problem kennen: Das Topmanagement hat ein visionäres Strategiedokument ausgearbeitet, doch die Mitarbeitenden an der Basis haben keine Zeit sich damit zu beschäftigen. Sie haben mit den kurzfristigen Herausforderungen im operativen Tagesgeschäft zu kämpfen. Ohne Bindeglied zur operativen Ebene kann die Strategie schnell unerreichbar und damit für die Belegschaft irrelevant wirken. Und so klafft eine Lücke zwischen der Strategie und deren Umsetzung. Hier kommt OKR ins Spiel…

OKR bricht die langfristige Vision auf ein kurzfristig erreichbares Etappenziel herunter. Dies hilft, die Strategie zu operationalisieren, die Kräfte auf den wichtigsten nächsten Schritt zu fokussieren und konkrete To-Dos für die einzelnen Mitarbeitenden abzuleiten. Dadurch füllt OKR die Lücke zwischen Strategie und Tagesgeschäft. 

Diese konkreten Vorteile bringt OKR
  • Aktive Mitgestaltung: OKR bietet Mitarbeitenden die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe bei der Zielformulierung und Umsetzung. Dies fördert die Identifikation mit den Zielen sowie die intrinsische Motivation.
  • Messbarkeit von Zielen: Dank OKR wird die Zielerreichung mess- und bewertbar.
  • Sichtbarmachen des Beitrags zum Unternehmenserfolg: Der Fortschritt der KRs ist jederzeit klar ersichtlich und Mitarbeitende können anhand der Ergebnisse live mitverfolgen, wie ihre Arbeit zum Teamerfolg beiträgt.
  • Mehr Fokus im Alltag: Die Fokussierung auf den wichtigsten Teilbereich der Strategie pro Quartal reduziert die Komplexität. Die Mitarbeitenden haben weniger Themen gleichzeitig im Kopf und können sich gebündelt auf die Erreichung des einen gemeinsamen Objectives konzentrieren.
  • Mehr Transparenz: OKR macht sichtbar, an welchen Strategiethemen gerade aktiv gearbeitet wird. Dadurch kann Silodenken innerhalb von Abteilungen überwunden und eine bessere bereichsübergreifende Kooperation und Kommunikation erreicht werden.
  • Fördern von Kreativität und Innovation: Richtig definierte OKRs geben nur die angestrebte Wirkung (Outcome) vor und keine konkreten Handlungsanweisungen. Dadurch entsteht viel Raum für Kreativität, die Möglichkeit in neuen Ansätzen zu denken und neue Wege auszuprobieren.
  • Schnelle Reaktionsfähigkeit und Agilität: Die OKR-Methode erlaubt es Unternehmen, sich in kurzen iterativen Zyklen (i.d.R. drei Monate) fokussiert auf strategische Ziele zuzubewegen. So sind schnelle Kurskorrekturen und das Aufgreifen von Trends möglich.
  • Maximale Flexibilität: Ob auf Unternehmens-, Abteilungs- oder Teamebene ― die OKR-Methode kann auf verschiedenen Hierarchielevels angewandt werden. Der Ansatz lässt sich außerdem grundsätzlich für jegliche Gruppen, Unternehmensgrößen, Branchen und Strukturen einsetzen.

Checkliste: Gute OKRs aufsetzen

Wer sich tiefer mit dem Thema OKR beschäftigt, merkt schnell: Der Erfolg der Methode hängt von der richtigen Formulierung der Objectives und Key Results ab!

Objectives – die 'Mini-Vision' für das nächste Quartal

Das Objective beschreibt den angestrebten Zustand der Welt (= Zielbild) — zusammengefasst in einem inspirierenden Satz, der den Mitarbeitenden im Gedächtnis bleibt. Als Leitsatz liefert das Objective Orientierung bei der Priorisierung von Arbeit und motiviert dazu, mit eigenen Ideen zur Zielerreichung beizutragen.

Weitere wichtige Eigenschaften:

  • Qualitative Zielformulierung
  • 1-2 Objectives pro Team
  • Einprägsamer Satz, der die Sicht der Zielgruppe beschreibt (z. B. „Unsere Kunden lieben…“ oder „Unsere Mitarbeitenden wissen…“)
  • Orientiert sich an den übergeordneten, langfristigen Strategiezielen (z. B. Vision und MOAL)
  • Inklusiv formuliert, d. h. jedes Teammitglied kann zur Zielerreichung beitragen
Key Results – die messbaren Teilergebnisse des Objectives

Damit die OKR-Methode wirklich funktioniert, ist es entscheidend, dass die Key Results das „richtige“ Ziel messen! Bei OKR misst man den Erfolg nicht daran, wie viele Ressourcen man investiert hat (Input), welche konkreten Maßnahmen ergriffen wurden (Aktivitäten) oder welche sichtbaren Erzeugnisse dabei entstanden sind (Output).

Viel mehr werden Key Results so formuliert, dass sie die Wirkung aller Aktivitäten auf die Zielgruppe messen – also den tatsächlich entstandenen Mehrwert (Outcome). Das mag einleuchtend klingen, doch in der Praxis ist dies die vielleicht größte Herausforderung.

Weitere wichtige Eigenschaften:

  • Quantitative Zielformulierung: KRs enthalten immer eine Zahl!
  • 2-5 Key Results pro Objective
  • KRs messen die angestrebten Reaktionen der Zielgruppe (Outcome) und nicht die eigenen Investitionen, Aktivitäten oder Erzeugnisse.
  • Orientiert sich am zugehörigen Objective (KRs sollten alle wichtigen Facetten des Objectives abdecken)
  • Eindeutig, fortlaufend und ohne größere Verzögerung messbar

Welche Stolpersteine sollten Sie vermeiden?

Bei itdesign arbeiten wir selbst mit OKR und unterstützen auch unsere Kunden bei der Verwendung der Methode. Aus unseren Erfahrungen haben wir einige unserer Best Practices für Sie zusammengestellt, mithilfe derer Sie typische Fallstricke vermeiden und die Vorteile der Methode voll ausnutzen können:

Key Results definieren: Falsch ist, wenn alles klappt!

Eine der wichtigsten Zutaten für eine erfolgreiche Anwendung von OKR ist der Mut zu scheitern. Setzen Sie sich ambitionierte Ziele, die zu Kreativität, Innovation und Veränderung anregen. OKR sollte nicht das widerspiegeln, was Sie ohnehin erreichen würden. Dennoch sollten sie auch nicht unerreichbar sein. Eine gute Faustregel lautet: Erreichen Sie 70% Ihres Zielwertes, haben Sie wirklich gute Arbeit geleistet. Und das Wichtigste: Feiern Sie Erfolge! Erfüllte Key Results spiegeln einen Kraftakt wider. Das sollte spürbar sein.

OKRs nicht über mehrere Perioden im Voraus planen

Früher bedeutete “Strategie” einen detaillierten Handlungsplan zur Zielerreichung auszuarbeiten und diesen über Jahre hinweg möglichst genau zu befolgen. Heutzutage funktioniert dieses Vorgehen nicht mehr. Unsere Welt entwickelt sich in allen Bereichen so schnell weiter, dass ein Plan ständig korrigiert werden müsste.

OKR bietet deshalb einen agilen Strategieansatz, der von der regelmäßigen Prüfung von Erfolg und Misserfolg lebt. Den Weg zur Zielerreichung mühsam durchzuplanen ist damit hinfällig, weil wir davon ausgehen, in ein paar Monaten ohnehin einen besseren Weg zu kennen. Stattdessen wird nur der aktuell wichtigste nächste Schritt als kurzfristiges Ziel ausformuliert – das sind die OKRs.

Die Zeitebene von drei Monaten hat sich hier in der Praxis bewährt – lang genug, um wirklich etwas zu bewegen und kurz genug, um flexibel zu bleiben. Trends können frühzeitig erkannt und möglicherweise notwendige Kurskorrekturen rechtzeitig eingeleitet werden. Vermeiden Sie also OKRs über mehrere Perioden vorauszuplanen, um sich die benötigte Flexibilität zu bewahren.

Kollaborativ statt direktiv: OKR (auch) als Bottom-up-Prozess verstehen!

Die Strategieentwicklung findet auf der Managementebene statt. Doch OKR als Methode für die Strategieumsetzung sollte nicht ausschließlich top-down verstanden werden. OKR bietet stattdessen die Möglichkeit, die Basis des Unternehmens an der Strategiearbeit teilhaben zu lassen und von der operativen Expertise der Mitarbeitenden zu profitieren. Beziehen Sie Mitarbeitende daher bei der Gestaltung der Objectives und Key Results eng mit ein. Das Commitment des gesamten Teams ist der entscheidende Erfolgsfaktor für die Zielerreichung.

Etablieren Sie OKR in Ihre Meetingkultur und teilen Sie regelmäßig Status-Updates. So steigert die Methode die Identifikation der Mitarbeitenden mit den Zielen und schärft den Blick auf den Purpose („Was ist der Sinn hinter meinen Aufgaben?“) – beides wichtige Faktoren für die intrinsische Motivation von Beschäftigten und fördernd für die Erreichung des übergeordneten Gesamtziels. Machen Sie Ihre OKRs für alle leicht zugänglich und auffindbar.

Klare Fokussierung: Nur ein Objective pro Team

Erstellen Sie keine Listen für alles, was besser werden sollte. Beschließen Sie, welche eine Sache Sie jetzt wirklich angehen!

OKR soll helfen einzelne Themen voranzutreiben, während man andere Themen bewusst streicht. Dabei geht es nicht um eine klassische Priorisierung, bei der alle anderen Themen in einem hierarchischen Backlog stehen bleiben – Nein, es geht wirklich darum, alle Themen außer dem OKR aus dem Backlog zu streichen! Nur, wenn es keine versteckten Nebenschauplätze gibt, können sich die Mitarbeitenden voll auf die Zielerreichung fokussieren.

Zu viele Objectives gleichzeitig in einem Team deuten darauf hin, dass nicht ausreichend fokussiert wird oder Ihre Objectives zu kleinteilig sind. Wir empfehlen pro Quartal nur ein Objective je Team.

Mittel- und langfristige Perspektive als Basis: OKR allein ist keine Strategie

OKR ist ein wichtiger Baustein im agilen Strategie-Werkzeugkasten. Doch es ist kein Ersatz für eine fehlende übergeordnete Strategie.

OKRs sind kurzfristige Etappenziele und können nur dann sinnvoll formuliert werden, wenn klar ist, wohin das Unternehmen mittel- und langfristig möchte. Es braucht für die Formulierung von OKRs also weitere Element in Ihrem Strategierahmen (z. B. Purpose, Vision, Mission, MOAL), an denen sich die OKRs orientieren können.

OKR-Einführung bedarf Know-how und Antrieb

Für die OKR-Einführung brauchen Sie eine treibende Kraft mit Methodenkenntnissen in Ihren eigenen Reihen – einen OKR-Champion bzw. OKR-Master. Diese Rolle treibt die Einführung mit voller Überzeugung voran und bringt gleichzeitig das benötigte Methodenwissen mit ins Team. Fehlt die treibende Kraft oder das Know-how, ist die OKR-Einführung womöglich zum Scheitern verurteilt und führt schnell zu Frust bei allen Beteiligten.

Idealerweise ist der OKR-Champion eine neutrale Person und selbst kein Teammitglied. So kann sie sich voll und ganz auf die Moderation des OKR-Prozesses konzentrieren, ohne inhaltlich involviert zu sein. Doch auch ein Teammitglied kann die Rolle des OKR-Champions übernehmen. Wichtig ist, dass die Methode richtig angewandt wird, das Team der Methode offen gegenübersteht und ein gemeinsames Commitment zu den Zielen vorhanden ist.

Outcome-Orientierung: Wirkung statt Maßnahmen vorgeben

Ein korrekt definiertes OKR gibt die Richtung vor, aber definiert nicht den Weg. Es beschreibt das Handlungsfeld, in dem das Team selbstverantwortlich Maßnahmen entwickelt und testet. In den Key Results sollten also keine Handlungsempfehlungen enthalten sein, sondern nur die gewünschte Wirkung bei der Zielgruppe festgelegt werden. Auf welchem Weg diese Wirkung erreicht wird, liegt dann in der Hand des Umsetzungsteams.

Beispiel: Legen Sie als KR nicht fest, dass Mitarbeitende „5 zusätzliche Qualitätsprüfungen pro Tag durchführen“ sollen. Setzen Sie stattdessen lieber folgendes Ziel: „Qualitätsbedingte Kundenbeschwerden um 50% senken“.

Früh- statt Langzeitindikatoren als Key Results wählen

OKR baut als agile Methode auf Trial-and-Error sowie die Entwicklung von Minimum Viable Products (MVPs). Dabei werden wöchentlich die Zwischenstände analysiert, neue Maßnahmen definiert und anschließend ausprobiert.

Um jede Woche sehen zu können, was die zuletzt umgesetzten Maßnahmen bewirkt haben, müssen die Key Results die Wirkung der Handlungen möglichst ohne Verzögerung widerspiegeln. Dafür bedarf es sogenannter Frühindikatoren (auch “Lead Measure”), wie zum Beispiel “Besucherzahl auf unserer Webseite” oder “Nachfrage nach Demoterminen”. Nur so wird eine steile Lernkurve erreicht, man kann die richtigen Schlüsse ziehen und das Vorgehen entsprechend optimieren.

Ein Beispiel, wie es nicht geht: Die „Anzahl der Vertragsabschlüsse“ misst die Verhaltensänderung beim Kunden (Outcome). Doch bis es zu einem Vertragsabschluss kommt, können in manchen Branchen ein bis zwei Jahre vergehen. Es handelt sich also um einen Spätindikator (auch “nachlaufender Indikator” oder “Lag Measure” genannt), bei dem die Wirkung einer Handlung erst mit deutlicher Verzögerung sichtbar wird.

OKR für Change-the-Business einsetzen, nicht für Run-the-Business

OKR ist eine Methode, um strategische Veränderungen umzusetzen (Change-the-Business), nicht um die Leistung im Tagesgeschäft zu messen (Run-the-Business).

Die Leistung der täglichen Arbeit (Run-the-Business) kann stattdessen anhand von KPIs gemessen werden. Diese Indikatoren werden langfristig gewählt, sind dauerhaft gültig und liefern Erkenntnisse und Kontrolle zum generellen Gesundheitszustand des Unternehmens. Sie helfen dabei, Alarm zu schlagen, wenn im Kerngeschäft etwas aus dem Ruder läuft und die Performance nicht den Erwartungen entspricht.

Im Gegensatz dazu zielen OKRs auf strategische Veränderungen ab. Die Objectives und Key Results sind so spezifisch formuliert, dass sie nur für die aktuelle Periode relevant sind. In der nächsten Periode werden sie bereits durch neue Objectives und Key Results abgelöst. Dieser Fokus auf neue Ziele und Metriken in jeder Periode ermöglicht eine gezielte Ausrichtung auf die aktuell wichtigste Veränderung (Change-the-Business).

Es braucht eine gute Balance zwischen Change-the-Business und Run-the-Business, um erfolgreich zu sein. Daher sollten Sie sich nicht zwischen der Nutzung von OKRs und KPIs entscheiden, sondern beide nutzen – jedoch jeweils für den richtigen Anwendungszweck!

Autonomie des Teams: Ziele setzen und umsetzen können und dürfen

Um mit OKR erfolgreich Strategiearbeit zu betreiben, müssen die Teams in Ihrem Unternehmen die Freiheit besitzen, Ziele selbstständig zu definieren und Veränderungen umzusetzen. Nur so ist es möglich, kreative Potenziale freizusetzen und das notwendige Commitment zu steigern. Das Topmanagement gibt dabei mittel- und langfristige Strategieziele zur Orientierung vor, die Teams können aber selbst anhand der OKRs (= kurzfristige Ziele) entscheiden, wie sie dazu beitragen.

In der Praxis ist diese Autonomie oftmals nicht gegeben oder eingeschränkt. Einerseits fällt es dem Topmanagement teilweise schwer, Verantwortung abzugeben und auf konkrete Handlungsanweisungen zu verzichten. Andererseits kann es auch an der Struktur liegen, beispielsweise wenn Veränderungen an zentraler Stelle (z. B. im PMO) organisiert werden und Teams nur für die operative Umsetzung vorgesehen sind. Eine denkbare Lösung wäre eine cross-funktionale Konstellation des OKR-Teams bestehend aus Projekt- und PMO-Teammitgliedern. Alternativ können Sie sich auch dazu entscheiden, OKR nur in Teams einzusetzen, die die Freiheit haben, an Veränderungsprozessen mitzuwirken.


Wie kann die Software Clarity bei OKR helfen?

Unternehmen, die OKR einführen wollen (oder bereits damit arbeiten), stehen vor der Aufgabe, das richtige Tool für die Umsetzung zu finden. Damit einher geht die Frage, was ein solches System leisten muss und auf welche Herausforderungen es eine Antwort bieten sollte. Die gute Nachricht, wenn Sie Clarity bereits für Ihr PPM nutzen: OKRs lassen sich in Clarity hervorragend abbilden, organisieren und tracken. Die Einführung eines weiteren Tools ist somit nicht nötig. Wir zeigen Ihnen, wie OKR-Management in Clarity gelingt.

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Weitere Informationen

Sprechen Sie uns an!

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung Ihrer OKRs in Clarity. Wir haben nicht nur Umsetzungsprojekte bei unseren Kunden begleitet und zertifizierte OKR-Master in unseren Reihen, sondern arbeiten seit einigen Jahren selbst mit OKRs in Clarity. Wir kennen die Herausforderungen und Vorteile des Ansatzes aus unserem eigenen Arbeitsalltag und freuen uns darauf, unsere Erfahrungen mit Ihnen zu teilen. Mit uns bekommen Sie das komplette Paket aus einer Hand für einen erfolgreichen Start mit OKRs! 

Clarity Beratungsteam von itdesign

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