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PPM-Software auswählen – fundiert und effizient

Ein Leitfaden zur strukturierten Auswahl und klaren Priorisierung Ihrer Anforderungen.

5 min Lesedauer

Die Einführung einer PPMPPMSynonym for → ProjektportfoliomanagementAbkürzung für Projektportfoliomanagement.-Software ist für viele Unternehmen eine wichtige strategische Entscheidung. Nicht nur wegen der Vielzahl an verfügbaren Tools, sondern auch wegen der damit verbundenen Investition in Zeit, Budget und interne RessourcenRessourceEine Ressource ist ein materielles oder immaterielles Mittel, das zur Durchführung eines Projekts eingesetzt wird..

Unterschiedliche Stakeholder bringen unterschiedliche Anforderungen mit. Prozesse sind gewachsen, nicht klar definiert oder unterscheiden sich je nach Bereich. Gleichzeitig müssen alle Perspektiven berücksichtigt werden. Das führt zu gegensätzlichen Erwartungen und der Unsicherheit, ob am Ende wirklich die richtige Entscheidung getroffen wird.

Aus zahlreichen Projekten wissen wir, wie Unternehmen PPM-Software auswählen und wo dabei typische Herausforderungen entstehen.

Dabei zeigt sich: Eine erfolgreiche Entscheidung hängt immer von der richtigen Vorbereitung ab.

In diesem Beitrag teilen wir mit Ihnen die Best Practices, um klar und strukturiert die passende PPM-Software zu finden.

  1. Worum es bei der Software-Auswahl wirklich geht
  2. Was eine gute Software-Entscheidung ausmacht
  3. Der Auswahlprozess im Überblick
  4. Typische Fehler
  5. 3 Schritte für fundierte Entscheidungen
  6. Fazit
  7. Häufige Fragen

Worum es bei der Software-Auswahl wirklich geht

Software-Auswahl ist kein einzelner Schritt, sondern ein strukturierter Prozess.

Ziel ist es, auf Basis klar definierter Anforderungen und nachvollziehbarer Bewertungskriterien eine Lösung zu identifizieren, die sowohl fachlich als auch organisatorisch zum Unternehmen passt.

Warum eine gute Vorbereitung wichtiger ist als der reine Tool-Vergleich

Viele Unternehmen starten direkt mit Demos oder Lösungsvergleichen. Das wirkt im ersten Moment effizient, ist es aber nicht. Zumindest dann nicht, wenn keine klaren Bewertungskriterien vorliegen.

Gut strukturierte Demos können ein wertvoller Bestandteil des Auswahlprozesses sein. Ohne klare Anforderungen führen sie jedoch häufig zu subjektiven Eindrücken statt zu fundierten Entscheidungen.

Stellen Sie sich zunächst die folgenden Fragen:

  • Welche Probleme soll die Software lösen?
  • Welche konkreten Ziele verfolgt unser Unternehmen?
  • Welche Anforderungen sind für uns wirklich entscheidend?
  • Welche Bereiche und Teams werden später mit der Software arbeiten?

Erst danach ergibt der Vergleich von verschiedenen Software-Lösungen Sinn.

So läuft ein fundierter Auswahlprozess typischerweise ab

In der Praxis hat sich ein strukturiertes Vorgehen in drei Phasen bewährt:

  • Anforderungen und Ziele definieren
  • Vorgehen und Bewertungskriterien festlegen
  • Anbieter gezielt auswählen und bewerten

Diese drei Schritte schaffen die Grundlage für eine fundierte Entscheidung. Sie reduzieren Komplexität und sorgen dafür, dass der Prozess für alle Beteiligten nachvollziehbar bleibt.

1. Anforderungen und Ziele klar definieren

Die größte Herausforderung liegt selten im Tool selbst, sondern in unklaren oder gegensätzlichen Anforderungen.

In vielen Projekten beobachten wir, dass Anforderungen zunächst ungefiltert gesammelt werden. Das führt zu langen Listen, ohne Priorisierung und ohne klare Entscheidungsgrundlage.

Hinzu kommt: Jeder Stakeholder bringt eigene Perspektiven ein. Diese sind nicht nur unterschiedlich, sondern teilweise widersprüchlich. Umso wichtiger ist es, hier systematisch vorzugehen.

Worauf es in dieser Phase ankommt:
  • Relevante Stakeholder früh einbinden
  • Gespräche mit Anwendern führen
  • konkrete Probleme identifizieren
  • Anforderungen clustern
  • Anforderungen priorisieren
Unterscheiden Sie klar zwischen:
  • geschäftskritischen Anforderungen
  • unterstützenden Anforderungen
  • optionalen Anforderungen

Aus der Praxis: Unklare oder gleichgewichtete Anforderungen führen selten zu guten Ergebnissen. Priorisieren Sie früh – das erleichtert alle weiteren Schritte.

2. Den Auswahlprozess festlegen

Ein klar festgelegter Ablauf sorgt für Klarheit und Sicherheit. Er verhindert, dass Bewertungen aus dem Bauch heraus getroffen werden, sondern auf einer eindeutigen Grundlage basieren.

Aus unserer Erfahrung wird dieser Schritt häufig unterschätzt. Dabei bestimmt er maßgeblich, wie belastbar das Ergebnis am Ende ist.

Ohne klare Struktur entstehen Diskussionen, was dazu führt, dass Entscheidungen schwer vergleichbar sind und später oft hinterfragt werden. Das kann den gesamten Prozess gefährden.

Folgende Fragen sollten Sie klären:
  • Wer bewertet die Software?
  • Welche Stakeholder sind involviert?
  • Welche Kriterien gelten für die Bewertung?
  • Welche konkreten Schritte umfasst der Prozess?
Typische Schritte:
  • Definition von Bewertungskriterien
  • Festlegung einer Bewertungslogik
  • Struktur für Longlist und Shortlist
  • klare Rollen und Verantwortlichkeiten

Wichtig: Ein klar definierter Ablauf schafft Orientierung für alle Beteiligten. So stellen Sie sicher, dass Bewertungen nachvollziehbar und vergleichbar bleiben.

3. Anbieter gezielt auswählen und bewerten

In dieser Phase geht es darum, die Vielzahl an Optionen sinnvoll zu reduzieren. Eine strukturierte Vorauswahl hilft, sich auf die relevanten Lösungen zu konzentrieren und den Entscheidungsprozess überschaubar zu halten.

In der Praxis sehen wir häufig, dass zu viele Tools parallel betrachtet werden. Das wirkt zunächst sinnvoll, erhöht jedoch die Komplexität und erschwert die Bewertung.

Empfohlenes Vorgehen:
  • Minimalanforderungen definieren
  • geeignete Lösungen recherchieren
  • Longlist erstellen
  • Longlist bewerten
  • Shortlist festlegen
Darauffolgende Schritte:
  • strukturierte Demos durchführen
  • konkrete Use Cases prüfen
  • Feedback von Anwendern einholen

Denken Sie daran: Zu viele Optionen erhöhen die Komplexität. Konzentrieren Sie sich auf wenige (etwa 3-5) passende Lösungen. Das macht Bewertungen klarer und fundierter.

Diese Fehler erschweren die Software-Auswahl unnötig

In den vergangenen Jahren sahen wir immer wieder Auswahlprojekte, die scheiterten. Dies lag nicht am Tool selbst, sondern am Vorgehen in den Unternehmen.

Häufige Fehler, die wir beobachten konnten:

  • Anforderungen werden gesammelt, aber nicht priorisiert
  • Stakeholder werden eingebunden, aber zu spät
  • Demos werden nicht anhand klarer Kriterien bewertet, sodass persönliche Eindrücke und Sympathien die Entscheidung beeinflussen
  • Security- und IT-Anforderungen werden erst am Ende berücksichtigt

Diese Fehler führen zu Unsicherheit und Verzögerungen. Ein strukturierter Auswahlprozess verhindert genau das.

3 Schritte für fundierte Entscheidungen

Eine erfolgreiche Software-Auswahl folgt einem klaren Prinzip. Dieses hilft, Komplexität zu reduzieren und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.

  • Klarheit schaffen: Anforderungen und Ziele definieren
  • Struktur schaffen: Auswahlprozess festlegen
  • Vergleich schaffen: Anbieter bewerten
A Guide to the Structured Selection and Clear Prioritization of Your Requirements

Fazit

Struktur schlägt Tool

Ein gutes Tool allein führt nicht automatisch zu einer guten Entscheidung. Ausschlaggebend ist, wie systematisch Sie den Auswahlprozess gestalten.

Unternehmen, die strukturiert vorgehen:

  • treffen fundierte Entscheidungen
  • reduzieren Abstimmungsaufwand
  • vermeiden spätere Probleme
  • schaffen Akzeptanz bei Stakeholdern

So entsteht Klarheit und am Ende erhalten Sie die PPMPPMSynonym for → ProjektportfoliomanagementAbkürzung für Projektportfoliomanagement.-Software-Lösung, die wirklich zu Ihrem Unternehmen passt.

Finden Sie heraus, ob Clarity die richtige Lösung für Sie ist.

Erhalten Sie einen ausführlichen Überblick über Funktionen, Einsatzmöglichkeiten und Einführung von Clarity.

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Häufige Fragen zur Software-Auswahl

Wie wählt man die richtige PPM-Software im Unternehmen aus?
Wie lange dauert die Auswahl einer PPM-Software?
Wie groß sollte die Shortlist bei einer PPM-Software sein?
Welche Stakeholder sollten in die Software-Auswahl einbezogen werden?
Wie vermeiden Unternehmen Fehlentscheidungen bei der Software-Auswahl?

Als nächstes lesen